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Volksschulen

Allgemeine Informationen
Die Volksschule hat in den ersten vier Schulstufen (auch Grundschule genannt) eine für alle SchülerInnen gemeinsame Elementarbildung unter Berücksichtigung einer sozialen Integration behinderter Kinder zu vermitteln.

Wenn festgestellt wird, dass Kinder, die in dem betreffenden Kalenderjahr schulpflichtig geworden sind, noch nicht die Schulreife besitzen, besuchen sie die Vorschule. Hier werden die Kinder für das Erreichen der Schulreife gefördert. Das gilt auch für diejenigen, deren vorzeitige Aufnahme in die 1. Schulstufe widerrufen wurde.

Der Besuch der Vorschulstufe kann in organisatorisch getrennt geführten Vorschulklassen oder in gemeinsam mit der 1. Schulstufe bzw. 1. und 2. Schulstufe geführten Klassen erfolgen.

Aufnahme in die Volksschule
Die schulpflichtig gewordenen Kinder sind von ihren Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten zur SchülerInneneinschreibung bei jener Volksschule anzumelden, die sie besuchen sollen – persönliche Vorstellung ist dabei erwünscht. Die Einschreibung hat in der zuständigen Sprengelschule zu erfolgen. Das ist meist die dem Wohnort nächstgelegene Schule.

Die Aufnahme der schulpflichtig gewordenen Kinder hat bei Vorhandensein der Schulreife in die erste Schulstufe, wenn die Schulreife noch nicht eingetreten ist, in die Vorschulstufe zu erfolgen.

Bei der Anmeldung an Privat-Volksschulen ist es empfehlenswert, bereits rechtzeitig vor der SchülerInneneinschreibung mit der jeweiligen Direktion Kontakt aufzunehmen. Zu beachten ist, dass nicht alle Privatschulen über das Öffentlichkeitsrecht verfügen, das erforderlich ist, damit an einer Schule die Schulpflicht erfüllt wird.

Gegebenenfalls haben die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten dem Bezirksschulrat vor Beginn des Schuljahres die Teilnahme ihres Kindes am Unterricht an einer Privatschule ohne Öffentlichkeitsrecht anzuzeigen.

Private Volksschulen werden bei der Bildungsatlas-Abfrage nicht getrennt von öffentlichen Volksschulen dargestellt.

Schulreife
Als schulreif gilt ein Kind dann, wenn angenommen werden kann, dass es dem Unterricht in der ersten Schulstufe zu folgen vermag, ohne körperlich und geistig überfordert zu werden.

Übertrittsmöglichkeiten
In der 4. Schulstufe werden die Erziehungsberechtigten gegen Ende des 1. oder am Beginn des 2. Semesters des Unterrichtsjahres über den nach Interessen und Leistungen empfehlenswerten weiteren Bildungsweg der SchülerInnen nachweislich informiert.

Voraussetzung für die Aufnahme in die Neue Mittelschule ist der erfolgreiche Abschluss der 4. Schulstufe. Weitere Aufnahmevoraussetzungen bestehen nicht, da die Zuordnung zu Lerngruppen in der Neuen Mittelschule erfolgt. Für die Aufnahme in Sonderformen der Neuen Mittelschule – unter besonderer Berücksichtigung der musischen oder sportlichen Ausbildung – ist eine Eignungsprüfung zu absolvieren.

Voraussetzung für die Aufnahme in die allgemeinbildende höhere Schule ist der erfolgreiche Abschluss der 4. Klasse Volksschule in Deutsch, Lesen und Mathematik mit den Zensuren „Sehr gut“ oder „Gut“. Bei einem „Befriedigend“ entscheidet das positive Urteil der Schulkonferenz der Volksschule, andernfalls fällt die Entscheidung durch eine Aufnahmeprüfung.

Besonderheiten

Der Text bezieht sich in der Folge auf das Schulorganisationsgesetz 1962, BGBl. 162/1962, i.d.g.F. BGBl. 48/2014, insbesondere § 9 ff und das Schulpflichtgesetz 1985, BGBl. 76/1985, i.d.g.F. BGBl. 48/2014, § 6.

 
 

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