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Polytechnische Schulen

Allgemeine Informationen
Die einjährige Polytechnische Schule dient als Abschluss der 9. Schulstufe und nimmt SchülerInnen auf, die die 8. Schulstufe erfolgreich abgeschlossen haben. Sie hat die SchülerInnen durch Erweiterung der Allgemeinbildung auf das Leben und insbesondere durch Betonung der Berufsorientierung auf die Berufsentscheidung vorzubereiten und eine Berufsgrundbildung zu vermitteln.

Bildungsziele
Die SchülerInnen sollen je nach Interesse, Neigung, Begabung und Fähigkeit für den Übertritt in die Lehre und die Berufsschule (duale Berufsausbildung) bestmöglich qualifiziert sowie für den Übertritt in weiterführende Schulen befähigt werden.

Bildungsinhalte/Methoden
In den allgemeinen Pflichtgegenständen (Deutsch, Mathematik, Lebende Fremdsprache, Lebenskunde, Naturkunde und Ökologie) und in den Fachbereichen werden grundlegende Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse (Schlüsselqualifikationen) vermittelt. Die Pflichtgegenstände Deutsch, Englisch und Mathematik werden leistungs- oder interessendifferenziert unterrichtet.

In Form von Fachbereichen, die großen Berufsfeldern der Wirtschaft entsprechen, wird den SchülerInnen eine allgemeine Berufsgrundbildung in folgenden Bereichen angeboten: Metall/Elektro, Bau/Holz, Handel/Büro, Dienstleistungen und Tourismus, IT Büro bzw. Informatik.

Im Rahmen der Eigenständigkeit durch die Schulautonomie kann die Schule aufgrund wirtschaftlicher oder lokaler Notwendigkeiten weitere Fachbereiche ergänzen.

Die Fachbereiche sind Wahlpflichtbereiche. An jedem Schulstandort sind (je nach SchülerInnenzahl und Ausstattung) mindestens drei Bereiche anzubieten. Aus diesen müssen die SchülerInnen einen ihren Neigungen und Interessen besonders entgegenkommenden Fachbereich auswählen.

Durch betont handlungsorientiertes Lernen sollen die Erschließung der individuellen Begabungen und die Lernmotivation gefördert werden. Des Weiteren werden die Jugendlichen durch Betriebs- und Berufserkundungen in Lehrwerkstätten sowie berufspraktische Tage auf das Berufsleben vorbereitet.

Alle SchülerInnen lernen den lebenspraktischen und berufsbezogenen Umgang mit dem Computer.

Besonderheiten
Besondere Förderung erfahren die SchülerInnen durch

SchülerInnen ohne erfolgreichen Abschluss der 8. Schulstufe einer Neuen Mittelschule können ebenfalls aufgenommen werden und sind hinsichtlich ihrer Befähigung in Hinblick auf das Arbeits- und Berufsleben besonders zu fördern.

Eine weitere Aufgabe erhebt sich für die Polytechnische Schule mit der Vermittlung der entsprechenden Bildung im Zuge des integrativen Unterrichtes (Prinzip der sozialen Integration) bezüglich SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf (Unterrichtsziele der Polytechnischen Schule).

Der Text bezieht sich auf das Schulorganisationsgesetz 1962, BGBl. 162/1962, i.d.g.F. BGBl. 48/2014, insbesondere § 28 ff und die Verordnung über den Lehrplan Polytechnische Schule 1997, i.d.g.F. BGBl. II 308/2006.

 
 

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