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Handelsakademien

Allgemeine Informationen
Die Handelsakademie vermittelt in einem fünfjährigen Bildungsgang eine umfassende Allgemeinbildung sowie eine höhere kaufmännische Ausbildung zur Ausübung von gehobenen Berufen auf kaufmännischem Gebiet in allen Zweigen der Wirtschaft und Verwaltung. Der Abschluss (Reifeprüfung) wird europaweit im Sinne der EU-Richtlinie 2005/36 EG als Diplomausbildung anerkannt und berechtigt zum Hochschulstudium.

Den Handelsakademien sind thematisch zugehörige Handelsschulen eingegliedert (siehe Handelsschulen).

Bildungsziele
Die integrierte Vermittlung von Allgemeinbildung, verbunden mit der kaufmännischen Ausbildung, steht bei den Handelsakademien im Mittelpunkt. Das dient der Vorbereitung auf eine gehobene Tätigkeit in sämtlichen Bereichen der Wirtschaft und Verwaltung. Die fünfjährige Ausbildung schließt mit der Diplom- und Reifeprüfung. Diese berechtigt zum Studienzugang an Universitäten, Fachhochschulen und Akademien.

Bildungsinhalte/Methoden
In den Lehrplänen der Handelsakademie sind neben den Pflichtgegenständen wie Religion, Deutsch und lebende Fremdsprachen in Hinblick auf die berufliche Ausrichtung mathematische, naturwissenschaftliche, fremdsprachliche, rechtliche, praktische und betriebswirtschaftliche Pflichtgegenstände vorzusehen. Konkret bedeutet das die Ergänzung der allgemeinbildenden Inhalte durch die Vermittlung von volkswirtschaftlichen, einschlägigen sprachlichen, rechtlichen und IT-Kenntnissen.

Berufliche Möglichkeiten
Neben dem direkten Einstieg in einen einschlägigen kaufmännischen Beruf (leitende Funktionen im Export und Tourismus, Verwaltungsbereich) bietet sich auch der Gang in die Selbstständigkeit über den Erwerb einer Gewerbeberechtigung an. Die Ausbildung ersetzt die Unternehmerprüfung bei allen Gewerben, die eine solche vorsehen. Mit absolvierter Diplomprüfung eröffnet sich für den weiteren Bildungsweg das Studium an Universitäten, Fachhochschulen und Akademien.

Handelsschulen

Allgemeine Informationen
Die Handelsschulen entsprechen dem Typ der berufsbildenden mittleren Schulen mit Abschlussprüfung nach einem dreijährigen Bildungsgang und vermitteln eine allgemeine und kaufmännische Bildung. Sie sind in der Regel einer Handelsakademie angegliedert. Die Ausbildung ersetzt die Unternehmerprüfung bei allen Gewerben, die eine solche vorsehen. Als Aufnahmevoraussetzung erfordert der Besuch der Handelsschule den positiven Abschluss der 8. Schulstufe.

Diese Kategorie enthält auch vier Handelsschulen, die nicht einer Handelsakademie angegliedert sind:

Bildungsziele
Das Bildungsziel ist die integrierte Vermittlung von kaufmännischer Bildung und Allgemeinbildung auf mittlerem Niveau, die zur Ausübung eines kaufmännischen Berufes befähigt.

Bildungsinhalte/Methoden
In den Lehrplänen der Handelsschule sind gemäß Schulorganisationsgesetz neben den Pflichtgegenständen wie Religion, Deutsch und einer lebenden Fremdsprache in Hinblick auf die berufliche Ausrichtung naturwissenschaftliche, fachtheoretische, praktische wirtschaftliche und rechtliche Pflichtgegenstände vorgesehen.

Berufliche Möglichkeiten
Die Abschlussprüfung der Handelsschule qualifiziert für eine kaufmännische Berufsausübung in allen Zweigen der Wirtschaft. Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnen sich dabei in allen kaufmännischen Berufen, z.B. bei Banken, Logistik und Speditionsbetrieben, Versicherungen, Gewerbe- und Industriebetrieben, Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzleien. Eine Weiterführung des Bildungsweges und ein späterer Abschluss in einer Handelsakademie sind möglich. Die Abschlussprüfung ist der Lehrabschlussprüfung in einschlägigen kaufmännischen Lehrberufen gleichwertig.

Der Text bezieht sich auf das Schulorganisationsgesetz 1962, BGBl. 162/1962, i.d.g.F. BGBl. 48/2014, insbesondere § 74 f, § 60.

 
 

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