logo
  
Kindergärten Pflichtschulen Berufsbildende Schulen AHS außerschulische Betreuung Zusatzqualifikationen Organisationen
HTL/FS
HAK/HAS
HLW/FS

Allgemeine Informationen
Kartendarstellung
Listendarstellung
Schulvergleich

LFS
BAKIP/BASOP
Berufsschulen
Werkmeisterschulen
Krankenpflegeschulen
Schulen für Sozialberufe

Schwerpunktsuche

 
 

Höhere wirtschaftliche Lehranstalten

Allgemeine Informationen
Die fünfjährige Ausbildung an der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, für Mode und für Tourismus vermittelt den AbsolventInnen Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Ausübung gehobener Berufe in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Mode, Ernährung und Verwaltung befähigen. Die offizielle Bezeichnung ist HLW, HLM und HLT. Die Höheren Lehranstalten gehören zum Bereich der humanberuflichen Schulen in Österreich, die von SchülerInnen zwischen 14 und 19 Jahren besucht werden können. Sie dauern fünf Jahre und schließen mit der Reife- und Diplomprüfung ab. Die Aufstellung der Höheren Lehranstalten beinhaltet neben den wirtschaftlichen auch die Lehranstalten für Tourismus (Hotelfachschulen) sowie für Mode und Bekleidungstechnik, die noch eindeutiger auf das jeweilige Spezialgebiet ausgerichtet sind.

Diesen berufsbildenden höheren Schulen sind thematisch zugehörige Fachschulen für wirtschaftliche Berufe eingegliedert (siehe Fachschulen für wirtschaftliche Berufe).

Bildungsziele
Die Höheren Lehranstalten bieten neben der Allgemeinbildung eine wirtschaftliche und eine gastronomische bzw. touristische Ausbildung oder eine solche in Richtung Mode an. Inkludiert sind in der Regel zwei bzw. drei lebende Fremdsprachen und schulautonome Ausbildungsschwerpunkte (z.B. im Bereich des Tourismus).

Die Ablegung der Reife- und Diplomprüfung berechtigt zum Studium an Universitäten, Akademien und Fachhochschulen. Besonderes Augenmerk wird auf den berufsbezogenen Fremdsprachenunterricht gelegt.

Bildungsinhalte/Methoden
Neben allgemeinbildenden Unterrichtsfächern sind wirtschaftliche und typenbildende berufsbildende Fächer mit der Betonung auf Praxisnähe, z.B. Betriebs- und Volkswirtschaft, Rechnungswesen, Textverarbeitung, angewandte Betriebsorganisation, Küchenführung, Servierkunde und Ernährung, vorgesehen.

Durch den schulautonom wählbaren Ausbildungsschwerpunkt wird eine Vertiefung der Ausbildung in touristischen/wirtschaftlichen Teilbereichen ermöglicht. Auf folgende Schlüsselqualifikationen wird Wert gelegt: berufliche Mobilität, Flexibilität, Kreativität, Kritikfähigkeit, soziales Engagement sowie Kommunikationsfähigkeit.

Berufliche Möglichkeiten
Selbstständigkeit in Berufen des Handelsgewerbes, der Gastronomie des Tourismus und der Mode sowie Berufsausübung im kaufmännischen Bereich wird erreicht. Die Ausbildung ersetzt die Unternehmerprüfung bei allen Gewerben, die eine solche vorsehen. Die Abschlussprüfung ist der Lehrabschlussprüfung von kaufmännischen Berufen und Tourismusberufen gleichzusetzen.

Fachschulen für wirtschaftliche Berufe

Allgemeine Informationen
Folgende Fachschulen für wirtschaftliche Berufe umfassen einen ein- bis dreijährigen Bildungsgang:

Neben den Fachschulen mit einer Angliederung an höhere wirtschaftliche Lehranstalten sind in dieser Kategorie noch weitere Fachschulen für wirtschaftliche Berufe erfasst:

Die Bundesfachschule für Flugtechnik in Langenlebarn im Bezirk Tulln ist hingegen aufgrund der thematischen Nähe der Gruppe der höheren technischen Lehranstalten zugeordnet.

Bildungsziel
Der Abschluss der Fachschule für wirtschaftliche Berufe soll zur Ausübung eines Berufes in den Bereichen der Wirtschaft, Verwaltung, Ernährung, Tourismus und Kultur befähigen.

Bildungsinhalte/Methoden
Neben den Pflichtgegenständen Religion, Deutsch sind die wirtschaftlichen und typenbildenden berufsbildenden Fächer, also Betriebs- und Volkswirtschaft, Rechnungswesen, Textverarbeitung, angewandte Betriebsorganisation, Küchenführung und Servierkunde, Ernährung, vorgesehen.

Berufliche Möglichkeiten
Die Ausbildung ersetzt die Unternehmerprüfung bei allen Gewerben, die eine solche vorsehen. Die Abschlussprüfung der Fachschule für wirtschaftliche Berufe ist der Lehrabschlussprüfung von kaufmännischen Berufen und Tourismusberufen gleichzusetzen. Bei nicht facheinschlägigen Lehrberufen kann eine Zusatzlehrabschlussprüfung abgelegt werden.

Berufliche Möglichkeiten bestehen im Tourismus, Gastgewerbe und Handelsgewerbe. Für ein- und zweijährige Fachschulen ist keine Aufnahmeprüfung erforderlich. Für die Vorbereitung zum Abschluss der Reifeprüfung werden Aufbaulehrgänge angeboten.

Der Text bezieht sich auf das Schulorganisationsgesetz 1962, BGBl. 162/1962, i.d.g.F. BGBl. 48/2014, insbesondere § 76 f, § 62.

 
 

\"Foto\"