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Landwirtschaftliche Schulen

Allgemeine Informationen
Im NÖ Bildungsatlas sind in dieser Kategorie 18 landwirtschaftliche Fachschulen erfasst. Die Dauer der Ausbildung an den landwirtschaftlichen Fachschulen beträgt ein bis vier Jahre.

Aufgrund der thematischen Nähe beherbergt die Kategorie landwirtschaftliche Schulen außerdem drei höhere Lehranstalten:

Diese Schulen vermitteln ihren SchülerInnen neben der Hochschulberechtigung alle Kenntnisse und Fähigkeiten, die sie zur Ausübung leitender und gehobener Tätigkeiten in land- und forstwirtschaftlichen Berufen benötigen. Die Ausbildung dauert fünf Jahre und schließt mit einer Reife- und Diplomprüfung ab. Nach dreijähriger beruflicher Tätigkeit kann die Standesbezeichnung „IngenieurIn“ geführt werden.

Des Weiteren ist den landwirtschaftlichen Schulen die Forstfachschule Waidhofen an der Ybbs zugeordnet.

Die landwirtschaftlichen Berufsschulen Langenlois und Zwettl, die ebenfalls einen starken thematischen Bezug zu den landwirtschaftlichen Fachschulen aufweisen, sind jedoch den Berufsschulen zugeordnet.

Bildungsziele
Die landwirtschaftlichen Fachschulen haben die Aufgabe, den SchülerInnen eine umfassende Allgemeinbildung sowie die schulische Grundausbildung für eine Berufstätigkeit in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben zu vermitteln bzw. die SchülerInnen in die Lage zu versetzen, die Aufgaben einer multifunktionalen und diversifizierten Landwirtschaft zu erfüllen. Zusätzlich sollen die Grundlagen für die spätere fachliche Weiterbildung geschaffen werden. In Lehr- und Versuchsbetrieben besteht die Möglichkeit, Produktionsmittel und Produktionsweisen kennenzulernen und Produkte zu erproben.

Es gibt 16 Fachrichtungen, mit denen sich die landwirtschaftlichen Fachschulen zu beschäftigen haben. Davon seien hier einige exemplarisch genannt: Landwirtschaft, ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement, Weinbau einschließlich Kellereiwirtschaft, Gartenbau und Pferdewirtschaft, Agrarmarketing und Direktvermarktung.

Bildungsinhalte/Methoden
Folgende Gegenstände sind als Pflichtgegenstände bezeichnet: Religion, Deutsch, Englisch, Mathematik, Politische Bildung, Rechtskunde, EDV, Bewegung und Sport.

Des Weiteren sind jene betriebswirtschaftlichen, naturkundlichen, praktisch-wirtschaftlichen und berufskundlichen Unterrichtsgegenstände vorzusehen, die in Hinblick auf die Fachrichtung und zukünftige Berufstätigkeit der SchülerInnen erforderlich sind.

Übertrittsmöglichkeiten/Berufliche Möglichkeiten
Nach dem Besuch einer Landwirtschaftlichen Fachschule besteht die Möglichkeit des Besuchs eines Aufbaulehrgangs von drei Jahren für den Abschluss mit Reifeprüfung.

Als relativ neue Ausbildungsschwerpunkte seien erwähnt: HeizungstechnikerIn (LFS Tulln), Nutztierhaltung (LFS Hollabrunn), Lebensmitteltechnik und Ernährung (LFS Pyhra).

Des Weiteren sei auf zusätzliche Fertigkeiten und die Möglichkeiten hingewiesen, Lehrabschlussprüfungen bzw. Facharbeiterabschlussprüfungen für Lehrberufe, Fachrichtungen und sonstige Berufe zu erlangen, die die landwirtschaftlichen Fachschulen eigenständig oder teilweise in Zusammenarbeit mit anderen Bildungseinrichtungen anbieten:

Des Weiteren werden Berufe wie: DorfhelferIn, KinderbetreuerIn, Tagesmutter bzw. Tagesvater und HeimhelferIn angeboten.

Der Text bezieht sich auf das NÖ Landwirtschaftliche Schulgesetz LGBl. 5025-11, insbesondere § 19.

 
 

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